Welche Daten sind auf der eVB-Nummer vermerkt?

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Wird eine eVB-Nummer erstellt, soll sie in den meisten Fällen für die Zulassung oder Ummeldung eines Kraftfahrzeugs verwendet werden. Bei der Erstellung der elektronischen Versicherungsbestätigung werden bestimmte Daten auf dem eVB-Code hinterlegt.

Datenumfang der eVB-Nummer

Die elektronische Versicherungsnummer kann eine Vielzahl von Daten abspeichern. Versicherungsunternehmen können dabei die folgenden Angaben und Informationen vermerken:

  • Name der Versicherungsgesellschaft
  • Name und Anschrift des Fahrzeughalters
  • Name und Anschrift des Versicherungsnehmers
  • Fahrzeugart (zum Beispiel Pkw oder Motorrad)
  • Fahrzeugtyp (Kombi, Limousine, Coupé, Cabrio, Elektrofahrzeug)
  • Herstellernummer (HSN) und Typschlüsselnummer (TSN)
  • Amtliches Kennzeichen
  • Abweichende Zulassungsart (Oldtimer-, Saison- oder Kurzzeitkennzeichen)
  • Fahrzeugidentifikationsnummer
  • Beginn des Versicherungsschutzes
  • Gültigkeitsdauer bei Saisonversicherungen

Welche Daten die eVB-Nummer letztendlich tatsächlich enthält, hängt immer von der Art der Anforderung ab. So kann eine Versicherungsbestätigungsnummer zum Beispiel personenbezogene und fahrzeuggebundene Auskünfte enthalten oder auch komplett ohne Personen- und Fahrzeugdaten ausgestellt werden.

Wann ist die Eintragung von Daten Pflicht?

Die Daten über das Verkehrsmittel und die beteiligten Personen, wie Versicherungsnehmer oder Halter, müssen immer bei einem Versicherungswechsel protokolliert sein. Bei einem Tarifwechsel wird nämlich eine eVB-Ü an die zuständige Zulassungsbehörde übermittelt. Damit die Zulassungsstelle die Übermittlung positiv bestätigen kann, müssen sowohl die Fahrzeug- als auch Personendaten übereinstimmen.

Stimmt ein wichtiger Vermerk auf der eVB-Ü nicht überein, schickt die Zulassungsstelle eine negative Antwort an die Versicherung. In diesem Fall muss die falsche Information korrigiert oder neu eingetragen werden. Daraufhin wird die elektronische Versicherungsbestätigung erneut an das Zulassungsamt geschickt.

Bei einer Kfz-Zulassung muss die eVB-Nummer nicht unbedingt namensgebunden sein. Werden keine Daten auf der Versicherungsbestätigung gespeichert, spricht man von einer sogenannten Blanko-eVB. Diese ist dann weder fahrzeug- noch personengebunden. Dennoch geben Versicherungen diese Form der elektronischen Versicherungsbestätigung nur sehr ungern raus, da dann vorab keine Annahmeprüfung des Risikos erfolgen kann.

Die Prüfung, welcher Tarif für das Kfz überhaupt in Frage kommt und am besten geeignet ist, lässt sich bei den meisten Versicherern online durchführen. Über den Versicherungsvergleich für Autos und Motorräder können Interessierte entsprechend vor der Zulassung die Preise vergleichen und die Versicherung beantragen. Die eVB-Nummer ist dann schon komplett mit den notwendigen Zulassungsdaten ausgefüllt.